Verankern Sie eine einfache Routine: Jede kritische Aussage erhält zwei unabhängige Bestätigungen. Lassen Sie den Assistenten Quellen nennen, prüfen Sie stichprobenartig manuell nach und notieren Sie die Prüfmethode direkt im Dokument. Diese kleine Disziplin schafft Transparenz, trainiert Skepsis, reduziert Verzerrungen und erhöht die Glaubwürdigkeit, wenn Stakeholder Rückfragen stellen oder Revisionen unvermeidlich werden.
Bitten Sie das System explizit, Unsicherheiten zu markieren, und verlangen Sie Wahrscheinlichkeitsformulierungen statt Absolutismen. Achten Sie auf zu glatte Formulierungen ohne überprüfbare Details. Nutzen Sie Negativtests: „Welche Argumente sprechen gegen die obige Aussage?“ Diese kleinen Gegenfragen entlarven Fantasieangaben schnell. Dokumentieren Sie typische Warnsignale Ihres Fachgebiets, um Kolleginnen und Kollegen zielgenau zu sensibilisieren.
Speichern Sie Prompt, Version, Datum, verwendete Parameter und Kernergebnis in einer dreizeiligen Fußnote oder Ticketnotiz. Dieses unscheinbare Protokoll verhindert Sucherei, erleichtert späteres Nachstellen und ermöglicht Audits. Fügen Sie einen Ein-Satz-Qualitätskommentar hinzu: „Plausibel, aber Terminologie uneinheitlich.“ So entstehen belastbare Wissensspuren, die Lernkurven beschleunigen und Übergaben deutlich vereinfachen.
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